Alle Beiträge von Immobilienmakler Jena

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer 2026

Wie entwickeln sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Wochen? 

Kaum Spielraum für sinkende Bauzinsen

 

Das Interhyp Bauzins-Trendbarometer zeigt auf Basis von Expertenaussagen eine Prognose über die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung der Bauzinsen.

Die Experten des Interhyp-Bankenpanels sehen derzeit kaum Spielraum für sinkende Bauzinsen. Die Mehrheit geht kurzfristig von gleichbleibenden Zinsen aus. Langfristig ist mit steigenden Bauzinsen zu rechnen. (Stand 7. Mai 2026)

„Die Kapitalmarktzinsen werden weiterhin stark von den Ereignissen im Nahen Osten geprägt sein. Allerdings wird selbst bei einem schnellen Ende des Konflikts die erste Inflationswelle nicht mehr zu vermeiden sein und die EZB im Juni mit einer ersten Zinserhöhung antworten“, so die Experten-Einschätzung.

Für die Praxis bedeutet das: Wer auf eine schnelle Rückkehr zu niedrigen Zinsen spekuliert, ignoriert die Marktrealität. „Sollte der Inflationsdruck nicht nachlassen und die EZB nachlegen müssen, könnten die Kapitalmarktzinsen weiter steigen.“

Aktuell gehen 80 % der Experten von einem gleichbleibenden Zinsniveau in den kommenden vier Wochen aus, nur 20 % prognostizieren sinkende Zinsen für diesen Zeitraum. Langfristig rechnen 60 % der Experten mit weiter steigenden Bauzinsen: „Längerfristig drohen höhere Bund-Renditen und damit steigende Bauzinsen wegen der Schuldenpolitik der Staaten.“ 40 % halten gleichbleibende Zinsen für den Zeitraum von einem halben bis zu einem Jahr für möglich.

Weitere Informationen zum Thema und für individuelle Zinsberechnungen siehe:

Kern-Haus: Expertise für das massive, energieeffiziente Bauen

Schöne Häuser, exzellenter Service und eine hohe Bauqualität: Das ist die Mission von Kern-Haus. Der Massivhaushersteller realisiert seit 1980 individuelle, energieeffiziente Ein- und Zweifamilienhäuser und ist mittlerweile in elf Bundesländern gerne für seine Bauherren da. Kern-Haus setzt bereits seit 1994 auf die umfangreiche 5-Phasen-TÜV-Prüfung als baubegleitende Qualitätskontrolle. Im Mittelpunkt des Handelns steht stets der Kunde, denn Kern-Haus ist bewusst, dass die meisten Menschen im Leben nur einmal bauen. Seit 2011 wird daher jährlich ein Kundenforum durchgeführt. Die Meinungen und Erfahrungen der Bauherren fließen damit direkt in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Unternehmens.

 

 

Messe Jena 2016. Bauen-Wohnen-Energie. 18. bis 20. März 2016, Sparkassen Arena Jena | Jenaer Nachrichten

Quelle: Messe Jena 2016 Bauen-Wohnen-Energie – 18. bis 20. März 2016 Sparkassen Arena Jena – Jenaer Nachrichten

Vom 18. bis 20. März 2016 findet nun zum 12. Mal die Frühjahrsmesse „JENA 2016 – BAUEN-WOHNEN-ENERGIE“ statt. Firmen, Besucher und wir als Veranstalter sind mit den zwei neuen Hallen der „Sparkassen-Arena“ sehr glücklich, die jetzt mit den Messen 2014 und 2015 ihre ersten Messepremieren hervorragend bestanden hat.

Seit Jahren schärft die Messe Jena im Frühjahr mit Sachthemen rund um Bauen, Modernisieren, Energie und Einrichten konsequent das Profil der Messe JENA als Fachschau mit hohem Anschauungswert und sachlichem Informationsgehalt. Die JENA-Messe avancierte zu Thüringens anerkannt größter Leistungsschau des relevanten Handwerks und Gewerbes für Endkunden sowie zunehmend auch für Industrie- und Gewerbekunden. Die hohe Akzeptanz und Resonanz spiegelt sich in der Zahl der Messebesucher aus ganz Thüringen (2015 – 15.600) ebenso wie in der konstant hohen Ausstellerzahl von 300. Etwa 80 Prozent von denen zählen inzwischen zu den Dauerausstellern der stets bis auf den letzten Quadratmeter ausgebuchten informativen Schau der Produkte und Dienstleistungen.

Die Ausstellungsangebote umschließen die Themen zukunftsorientiertes Bauen, Sanieren, behagliches und gesundes Wohnen, Nutzung und Speicherung regenerativer Energien, schonender Umgang mit Ressourcen sowie in diese Themen hineinreichende Möglichkeiten zum Geld sparen und anlegen.

Gestaltungs- und Einrichtungsideen vermittelt auch 2016 wieder die Sonderausstellung Wohn(T)räume. Zusätzlich informieren Fachleute im bisher stets sehr gut besuchten Bauherrenforum mit faktenorientierten Vorträgen. „Private Bauherren, Vertreter der professionellen Baubranche und die Besucher mit Interesse an moderner Energie-, Haus- und Umwelttechnik kommen größtenteils bereits mit genauen Vorstellungen und Investitionsabsichten zu den Ausstellern und in das Forum.

Das Gesamtkonzept der „JENA 2016“ wird nach Themenschwerpunkten strukturiert, so dass Firmen folgender Branchen und Gewerke vertreten sein werden:

  Immobilien, Bauträger, (Passivhaus, Energiesparhaus, Energieplushaus);
  Baugewerbe, Baunebengewerbe ( Bauen – Ausbauen – Renovieren – Sanieren);
– Bauelemente (Treppen, Fenster, Türen, Tore, Wintergärten, Sonnenschutz, Insektenschutz);
– ökologische Baustoffe; Holz, Natursteine, Lehmbau ( gesund – regenerierbar – wirtschaftlich);
– Dach und Fassade;
– Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallschutz;
  Wohnen
– gesundes, behagliches Wohnen;
– Wohnkultur, Raumdesign;
– Fußbodentechniken (Laminat, Parkett, Kork, Fliesen);
– Badausstattung, Küchen;
– Sonderausstellung Wohn(T)räume mit Angeboten für Lifestyle, kreatives Wohnen und Einrichten;
– Barrierefreies Wohnen
  Energie
– Heizungs- und Sanitärtechnik, Wärmepumpen, Miniblock-Heizkraftwerke;
– Umwelttechnik, regenerative Energien (Solarenergie, Photovoltaik, Brennstoffzellen, Windkraft);
– Kamine, Kachelöfen – (traditionell, wirtschaftlich, behaglich);
– Gebäudeautomation, Elektrotechnik, Gefahrenmeldesysteme;
– Wasseraufbereitung;
  Kleinkläranlagen
  Mobilität – pendeln zwischen Arbeit und Wohnung, Mobilität im Alter
  Finanzierung, Versicherung, Steuern, Altersvorsorge;
  Bildung, Weiterbildung
  Verwaltungen, Behörden, Verbände

Attraktive Messestände mit einem umfangreichen Angebot, das bereits seit Jahren bewährte Bauherrenforum mit Fachvorträge und ein ansprechendes Begleitprogramm werden auch im Jahr 2016 dazu beitragen, dass an allen drei Messetagen eine Vielzahl interessierter Messegäste mit konkreten Vorstellungen und Investitionsabsichten die Messe JENA 2016 besuchen.

Wir freuen uns, Sie als Aussteller auf der Messe „JENA 2016“ begrüßen zu können.

  Profitieren Sie von einem starken Wirtschaftstandort.
  Profitieren Sie von kurzen Wegen zwischen Anbieter und Endkunden.
  Profitieren Sie von unseren langjährigen Erfahrungen und einem gestandenen Messekonzept.

Nutzen Sie Ihre Chance auf der „JENA 2016“, beleben und erweitern Sie Ihr Kundenumfeld. Starten Sie mit uns in die neue Bausaison.

Für Besucher
Die Messe öffnet vom 18. bis 20. März 2016 täglich jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Eintritt beträgt für Erwachsene 5,00 €, mit Ermäßigung 3,00 €.
Kinder unter 14 Jahre in Begleitung Erwachsener erhalten kostenlosen Zutritt.

Parken im ausgewiesenen Umfeld der Sparkassen-Arena und am Burgau-Park bleibt für die Messebesucher kostenfrei.

Ausstellungsfläche 2016 4.000 m² Hallenfläche + 4.000 m² Freifläche
Aussteller geplant 2016 ca. 300

Tschüß deutsche Immobilienblase! Wohnimmobilienkreditrichtlinie: weniger Kredite, fallende Preise! – finanzmarktwelt.de

Von Markus Fugmann

Die Preise für Wohnimmobilien in deutschen Großstädten steigen und steigen – in den letzten fünf Jahren alleine um 45%! Aber damit könnte, damit wird wohl eher bald Schluß sein. Der Grund: die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WKR), die am 4. Februar 2014 von der EU beschlossen wurde und binnen zwei Jahren, sprich jetzt, in die nationale Gesetzgebungen umzusetzen ist (für Deutschland siehe die Texte hier). In dieser Woche werden erste Banken in Deutschland beginnen, diese Richtlinie umzusetzen – mit vermutlich dramatischen Konsequenzen für den deutschen Immobilienmarkt.

Dabei wird die Umsetzung dieser Richtlinie von den Banken nicht an die große Glocke gehängt – mit gutem Grund. Denn diese Richtlinie wird dazu führen, dass deutsche Banken deutlich weniger Kredite für Wohnimmobilien vergeben werden als zuvor. Denn mit dieser Richtlinie sind die Banken in der Haftung, wenn sie über die Risiken des Immobilienerwerbs nicht ausreichend aufgeklärt haaben. Und: mit dieser Richtlinie gilt, die Rückzahlung des Kredits durch den Kreditnehmer muss über die gesamte Laufzeit wahrscheinlich sein – in einigen Ländern wie UK oder Schweden zahlen die Kreditnehmer meist nur die Zinsen, tilgen aber nicht die Schulden an sich, da man von immer weiter steigenden Immobilienpreisen ausgeht.

In Deutschland ist das anders, aber dennoch sind viele Kredite auf „Kante genäht“, also sehr knapp kalkuliert. Kommt etwas dazwischen (Krankheit, Scheidung, Berufsunfähigkeit) schaut es schlecht aus – bislang haben Banken diese Risiken in Kauf genommen, nun wird der Fokus verändert: der Kunde muß unterschreiben, dass er sich solcher Risiken bewußt ist. Da Banken ab jetzt in der Haftung sind, könnte etwa ein Kunde, der nächsten Monat einen Immobilienkredit mit einer Bank abschließt, gegen die Bank klagen, wenn etwa klar wird, dass der Kunde gar keine ausreichende Rente erzielen wird um dann den Kredit bedienen zu können.

Also werden die Banken vorsichtiger und darauf drängen, dass der Kunde etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, deren Ausschüttung so hoch ist, dass er selbst im Falle einer Berufsunfähigkeit die Kredite bedienen kann. Aber das wird teuer für die Kunden, das Geld, das so in die Berufsunfähigkeitsversicherung fließt, fehlt wiederum als disponibles Cash für einen Kredit. Gleichzeitig deutet sich an, dass die Banken bei der Berechnung dessen, wieviel etwa eine 4-köpfige Familie monatlich zum Leben braucht, die Sätze steil nach oben gehen werden: bislang liegt dieser Wert ca. bei 600 Euro pro Erwachsenem, inklusive zwei Kindern wird dann meist ein Wert von 1500 Euro veranschlagt.

Nach unseren Informationen aus Bankenkreisen wird dieser Wert deutlich nach oben gehen auf ca. 1800 Euro – damit haben die Kreditnehmer deutlich weniger „Luft“ für den Kredit. Und gleichzeitig werden die Banken auf eine erhöhte Tilgungsrate drängen – eben weil es wahrscheinlich sein muß, dass der Kredit zu Lebzeiten auch voll zurück gezahlt werden kann. Das bedeutet im Klartext: die monatlichen Tilgungsraten werden deutlich steigen. Schätzungen gehen von einem Anstieg von 50% aus – das würde bedeuten, dass wer bislang 1400 Euro pro Monat zahlte, nun ca. 2100 Euro monatlich berappen muß zur Tilgung des Kredits. Und das ist ein KO-Kriterium für viele Kreditwillige!

Nach Angaben von informierten Bankenkreisen geht man innerhalb der deutschen Banken davon aus, dass sich die Zahl der vergebenen Immobilien-Kredite so um 50% reduzieren dürfte, also faktisch nur noch jeder Zweite einen Kredit bekommen wird, der zuvor kreditwürdig war! Was das für die Preisentwicklung von Immobilien bedeuten wird, kann man sich ausrechnen!

Aber das eigentliche Problem wird dann noch auf viele Kreditnehmer zukommen, die in ihren Verträgen mit der Bank keine „Prolongierung“ vereinbart haben – das gilt vor allem für viele Privatbanken wie etwa die ING Diba, Sparkassen dagegen haben meist eine Kreditanschlußgarantie gewährt, was das Problem wesentlich entschärft, da die Verträge dann nach alter Rechtslage behandelt werden.

Ohne Prolongierung bedeutet: der Kreditvertrag wurde etwa für 10 Jahre ausgehandelt und muß dann neu verlängert werden. Bei dieser Verlängerung muß der Kunde dann gemäß der neuen Richtlinie nicht nur seine Kostenstruktur lückenlos nachweisen (was bei Privatbanken meist bislang nicht erforderlich war). Die Wohnimmoblienkreditrichtlinie wird auch dafür sorgen, dass sowohl die Tilgungsrate nach oben geht als auch die Anforderungen an die Kreditwürdigkeit deutlich steigen werden, eben damit die Rückzahlung des Kredits „wahrscheinlich“ ist. Wessen Kredit bislang „knapp auf Kante genäht“ war, dürfte also kaum mehr einen Anschlußkredit bekommen, wenn sich seine Einkommenssituation in der Zwischenzeit nicht deutlich verbessert haben wird. Und das bedeutet: viele werden dann mit leeren Händen dastehen, ihre Immobilie wird zwangsversteigert, da die Anschlußfinanzierung nicht gelingt. Mit der Zunahme von Zwangsversteigerungen wiederum werden die Preise für Wohnimmobilien vor allem in Großstädten unter Druck geraten.

Daher: es ist Zeit, der Immobilienblase in deutschen Grostädten „tschüß“ zu sagen. Die Flucht in Betongold ist meist mit dem Eingehen von Klumpenrisiken verbunden, die den Sicherheitssuchenden nicht einmal bewußt sind. Jede Wette, dass viele Kreditnehmer, die keine Prolongierung in ihren Verträgen vereinbart haben, sich der neuen Gesetzeslage und der damit verbundenen Änderung der Praxis bei der Kreditvergabe nicht einmal bewußt sind. Da wird es für Tausende ein böses Erwachen geben..

Quelle: Tschüß deutsche Immobilienblase! Wohnimmobilienkreditrichtlinie: weniger Kredite, fallende Preise! – finanzmarktwelt.de

OKAL Haus & Energiewende: Thomas Sapper (Vorstandsvorsitzender der DFH – Deutsche Fertighaus Holding) im Interview

131. Sendung – Leben mit der Energiewende, TV – Erstsendung: Donnerstag, 12. Juni 2015

 

Fertighaus & Energiewende: Thomas Sapper im Interview

 

Thomas Sapper ist Vorstandsvorsitzender der DFH – Deutsche Fertighaus Holding, zu der auch OKAL als Premiummarke gehört. In den vergangenen Jahren hat sich Sapper intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und Energiewende beschäftigt.

Dabei hat er seine Produkte und das Portfolio der Produktionsmarken auf das Thema Energiewende angepasst und kann jetzt in seine neuen Häuser praktisch die Energiewende schon gleich mit einbauen. Das hat viele Vorteile. Denn vom ersten Moment an produzieren und verbrauchen die Häuslebauer ihre eigene Energie.

Im Gespräch mit Frank Farenski wird das Thema „Das Fertighaus und die Energiewende“ in allen Tiefen besprochen. Gleichzeitig gibt es einen Einblick in die Produktion von Fertighäusern. Potenzielle Häuslebesitzer und die Konkurrenz der Deutschen Fertighaus Holding können dort viel Wissen tanken. Denn Sapper lüftet sein Betriebsgeheimnis. Ein unglaublich offenes und informatives Interview.

 

Grundstücke sind in Jena Mangelware | TLZ

 

Bei der Immobilienmesse im Volkshaus war die Jenaer Bauflächen-Misere ein Thema.

 

Das hat es in 18 Jahren Immobilien-Messe noch nicht gegeben: Die Stadt Jena hat im Volkshaus auf den Aufbau eines Messestandes verzichtet. Der Grund: Es gibt keine städtischen Grundstücke mehr, die man Häuslebauern verkaufen könnte. Der Markt an Baugrundstücken ist leergefegt. Und die wenigen privat vermarkteten Eigenheim-Grundstücke haben ihren Preis: Zum Beispiel kosten sie im Zwätzener Philosophenviertel („Dröseldorf“) 299 Euro pro Quadratmeter.

Seinen Messeausstand hat Veranstalter Herbert Brauns am Sonnabend (14. Februar) bekanntgegeben. Mit 70 Jahren wolle er kürzer treten, sagt er. Die Zukunft der Messe ist gesichert. Als Nachfolger übernimmt Markus Ebeling die Organisation. Der Immobilienprofi arbeitet für einen Anbieter von Kompletthäusern und möchte sich mit der Immobilienmesse ein zweites Standbein aufbauen. Ebeling ist bereits ein Jahr lang mitBrauns „mitgelaufen“. Der Immobilienmessen-Erfinder will dem Nachfolger mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Stadtentwicklungsdezernent Denis Peisker (Bündnisgrüne) brachte zur Messeeröffnung einen Blumenstrauß mit und dankte Herbert Brauns für sein Engagement. Der Dezernent griff das Thema auf, das viele in der Branche als das größte aller Jenaer Probleme ansehen – den Mangel an Grundstücke für privaten Wohnungsbau. „Die Stadt muss mehr machen, höre ich bei Ihnen“, sagte Peisker im Volkshaus. Bei Bürgerversammlungen in der Nachbarschaft potenzieller Baugebiete sei die Meinung oft eine andere. Mitte des Jahres werde der Plan „Wohnen in Jena 2030“ in den Stadtrat eingebracht. Ein Gebiet mit großem Potenzial machte Peisker in der Nachbarschaft des Volkshauses aus. Das Areal Bachstraße könnte mit dem Umzug der letzten Kliniken nach Lobeda für Wohnen verfügbar sein. Die Bachstraße erfüllt zumindest eine Grundforderung, die Wohnungssuchende oft haben: zentrale Lage.

Wie Veranstalter Herbert Brauns war auch Baubetreuer und Messestandbetreiber Klaus Gierke bei jeder der 31 Messen dabei. Sein Eindruck ist, dass die Stadtpolitik auf zu vielen Hochzeiten tanzt.

Beim Thema Wohnungsbau müsse man sich darauf konzentrieren, Flächen zu entwickeln, für die Bedarf bestehe. Gerade auch der Südraum Jenas biete Reserven.

Am Hausberg unterhalb der Wilhelmshöhe werde es wohl erst 2016 so richtig losgehen, wenn die Planstraßen fertig sind. Wegen der großen Nachfrage will Klaus Gierke wie auch der städtische Immobilienbetrieb KIJ, der am Hausberg ebenfalls Flächen besitzt, ausschreiben. Die sei gerechter.

Thomas Beier / 17.02.15 / TLZ

Land will Mietpreisbremse für Erfurt und Jena ab 2016 | MDR.DE

Für welche Städte Mietpreisbremsen gelten, entscheiden die Länder. Für Thüringen hat Bauministerin Birgit Keller jetzt angekündigt, Mietpreisbremsen für Jena und Erfurt einzuführen. Weimar erfülle die Kriterien nicht.

Wohnungsmarkt

Land will Mietpreisbremse für Erfurt und Jena ab 2016

Thüringens Bauministerin Birgit Keller will nur Erfurt und Jena eine Mietpreisbremse ab 1. Januar 2016 zugestehen. Wie die Linke-Politikerin am Freitag mitteilte, erfüllt Weimar die im Bundesgesetz definierten Voraussetzungen für einen „angespannten Wohnungsmarkt“ nicht. Für Erfurt und Jena seien die Voraussetzungen dagegen erfüllt. Ob die Mietpreisbremse jeweils für das ganze Stadtgebiet oder lediglich einzelne Stadtteile gelten soll, ließ das Ministerium offen. Erfurt, Jena und Weimar waren die Thüringer Kandidaten für eine Mietpreisbremse.

Die Indikatoren für einen angespannten Wohnungsmarkt sind die durchschnittliche Mietpreisentwicklung im Vergleich zum Bundesdurchschnitt, die Mietbelastung im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen, die Leerstandsquote und die Bevölkerungsentwicklung mit den Zahlen zum Wohnungsneubau. Das Bundesgesetz sieht vor, dass die Bundesländer entsprechende Gebiete ausweisen, in denen diese Voraussetzungen erfüllt sind. Bauministerin Keller hat angekündigt, im November für Jena und Erfurt einen Entwurf für die notwendige Rechtsverordnung vorzulegen.

Gilt eine Mietpreisbremse, darf die Kaltmiete pro Quadratmeter bei Neuvermietungen bestehender Wohnungen in den ausgewiesenen Städten oder Stadtteilen nur zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichs(kalt)miete liegen. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter hatte deutlich gemacht, dass er die Mietpreisbremse für das gesamte Stadtgebiet anstrebt. Für Erfurt hatte Oberbürgermeister Andreas Bausewein erklärt, aus seiner Sicht seien vor allem in der Altstadt und im Süden die Mieten zu hoch. Für Neubauten gilt die Mietpreisbremse nicht bei der ersten Vermietung der Wohnungen.

Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag begrüßte die geplanten Mietpreisbremsen für Erfurt und Jena. Der wohnungspolitische Sprecher Frank Warnecke erklärte dazu, warum Weimar außen vor bleibe, wolle die SPD noch hinterfragen. Schließlich sei im Koalitionsvertrag auch Weimar eingeschlossen.

Quelle: Land will Mietpreisbremse für Erfurt und Jena ab 2016 | MDR.DE

Profitorientierte Stadtentwicklung Jena – Wunderheilmittel für die Wohnungsfrage?

JENAPOLIS – Jena
www_jenawohnen_de_fileadmin_jenawohnen_media_Dokumente_2015_Expose_Friedensbergterrassen_final_09032015_pdf

Aus einer Marktlogik ist der Bau von Luxuswohnungen rentabler als der von erschwinglichem Wohnen. Für eine profitorientierte Stadtentwicklung macht es also Sinn, teure Wohnungen zu bauen und sie zu verkaufen oder teuer zu vermieten. Deutschlandweit verfolgen viele kommunale Wohnungsgesellschaften und Stadtverwaltungen solche Strategien. Auch in Jena findet derzeit keine sozialorientierte Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik statt, weil hier gleichfalls auf die Bodenwertsteigerung abgezielt wird. Der normale Bürger muss sich fragen, warum in Jena nicht billig gebaut wird, um billige Wohnungen zu bekommen, wenn diese gerade gebraucht werden?

Die Begründung, warum in Jena zurzeit viele Luxuswohnungen gebaut werden, dabei aber kein bezahlbarer Wohnraum entsteht, hat die Stadtverwaltung gesucht und gefunden. Sie nutzt eine von der Wissenschaft verworfene Theorie, genannt „Sickereffekt“, als Legitimierung ihrer Neubauwelle im hochpreisigen Segment. Und für den Erhalt der Kleingärten gibt es auch keinen Platz mehr. Aber das ist eine andere Diskussion.

Diese Theorie des Sickereffekts – auch Filteringprozess genannt – wurde von Ratcliff (1949) erfunden und erklärt den Wohnungsmarkt als Ergebnis einer Reihe von Umzugsketten. Sie bedeutet, dass der Umzug von Besserverdienenden in bessere neue Wohnungen (teurer, bessere Lage und Qualität) eine Umzugskette auslöst und alle Haushalte „automatisch“ in eine bessere Wohnung umziehen. Am Ende der Kette werden also Wohnungen im unteren Preissegment frei. Die Strategie besteht also darin, Neubauwohnungen im hochpreisigen Segment zu fördern, um damit erschwingliche Wohnungen durch das Sickern zu schaffen. Diese Theorie ist problematisch, weil sie wesentliche Aspekte von Wohnungsmarktmechanismen vernachlässigt.

Die Theorie ignoriert aber, dass:

– viele Haushalte, insbesondere Rentner, ihre Wohnung und ihre Nachbarschaft gar nicht verlassen wollen,

– die freigezogenen Wohnungen vielfach luxussaniert werden und dann dem Niedrigpreissegment fehlen,

– die besserverdienenden Mieter zunehmend mehr Wohnfläche pro Person beanspruchen und damit das Angebot verknappen

– bei der Neuvermietung die Mietpreise steigen, wenn – wie in Jena – die Nachfrage höher als die Angebot ist (Wohnungsknappheit),

– die Wohnungsknappheit gerade in einigen Marktsegmenten verstärkt auftritt: Typisch für Jena wären z.B. der Mangel an 4-5 Zimmerwohnungen für Familien mit mittleren Einkommen, oder an kleinen bezahlbaren Wohnungen für Studierende.

– das Einkommensniveau (Arbeitslosigkeit, Rente, Gehaltsminderung) und die individuellen Lebenssituationen (Scheidung, Familienbildung, Pflegeperson im Haushalt) sich ändern und damit auch die Zahlungsfähigkeit.

– die Bevölkerungszahl wächst.

Aber wie sieht die Situation in Jena konkret aus?

Mit knapp 8 €/m2 Kaltmiete liegt Jena über dem bundesdeutschen Durchschnittswert (7,3) und weit über dem für Thüringen (5,5) und anderer Bundesländer im Osten (Quelle: Mietspiegel). Die Mietpreise haben sich in den letzten Jahren drastisch erhöht und das ist spürbar für Wohnungssuchende: Jena ist die ostdeutsche Großstadt – Berlin ausgenommen – mit den teuersten Mietpreisen und der höchsten Steigerung von +18 % zwischen 2008 und 2013. Sie liegt vor Potsdam, auch in Top-Position mit +13 % (Quelle: statista aus Grundlage von immowelt). Jena wächst und die Zuwanderung ist höher als Abwanderungen. Sie zieht Studierende ein, aber auch Wissenschaftler und hoch gebildeten Arbeitskräfte. Bei weniger als 2 % Leerstand (Quelle: Stadtverwaltung Jena 2014) ist es also schwer abzusehen, wo die Menschen gerne wohnen möchten; vielmehr wohnen sie, wo sie können. Wohnungswünsche müssen sich zwangsweise an den Markt anpassen.

Wohnen in Jena 2020 = keine preiswerte Wohnungen bauen

Auf Grundlage der oben dargestellten überholten Sickertheorie wird jede Baulücke in Jena mit Luxuswohnungen zugebaut. Auch wenn die Wissenschaft sie längst verworfen hat, ist das Sickern immer noch die Grundlage für die Wohnungspolitik in Jena, dargestellt im glorreichen Programm „Wohnen in Jena 2020“, welches noch in unterschiedlichen Gremien präsentiert wird.

Wenn Jena als wachsende Stadt sich weiterhin profilieren will, muss sie auch die soziale Verantwortung übernehmen und eine soziale Wohnraumversorgung vorantreiben. Das aktuelle wohnungspolitische Programm sieht das aber nicht vor:

Für das Marktsegment des preiswerten Wohnens sind bis auf eine kleine Fläche in Winzerla vorrangig keine neuen Wohnbauflächen zugeordnet worden.“ (Analyse & Konzepte, Wohnbauflächenentwicklung in der Stadt Jena 20141)

Laut Bericht werden keine preiswerte Wohnen zwischen 2015 und 2022 und nur 30 preiswerte Wohnungen von 2023 bis 2030 gebaut. Das sind insgesamt weniger als 1% der gesamten geplanten Wohnbauflächen für den Zeitraum 2015 bis 2030 (Analyse & Konzepte, Seite 6).

Diese Strategie wird mit der Aussage gestützt, dass bald weniger arme Menschen in die Stadt leben werden:

Darüber hinaus ist in diesem Marktsegment mit keiner nennenswerten wachsenden Nachfrage zu rechnen, da zwei gegenläufige Prozesse festzustellen sind, die sich konkret in Jena in etwa ausgleichen: So wird auf der einen Seite die Zahl der von Altersarmut betroffenen Haushalte steigen, gleichzeitig aber die Zahl der Arbeitslosen, SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Studenten sinken, bzw. die Zahl der Erwerbstätigen steigen.“ (Analyse & Konzepte)

Dass die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum tatsächlich stagniert, liegt vermutlich auch am fehlenden Angebot für diese Menschen. Sollen also die Studierenden durch erschwinglichen Wohnraum nicht mehr in Jena angezogen werden? Sollen die Menschen mit niedrigen Einkommen aus der Stadt ausziehen, weil sie es sich nicht mehr leisten können, da zu bleiben? Es wird also offensichtlich nicht in preiswertes Wohnen investiert, sondern abgewartet, dass die armen Menschen aus der Innenstadt ausziehen.

Eine exklusive Innenstadt in Jena

Der Sickereffekt ist kein Wundermittel zur Heilung ihrer Wohnungskrise, wird aber vom Stadtarchitekten Matthias Lerm und dem Dezernenten für Stadtentwicklung Denis Peisker als Lösung dargestellt. Sie denken, dass besser verdienende Mieter aus Lobeda, Winzerla oder Jena Nord ausziehen, um Eigentümer in Neubau zu werden.

Die gesamte lokale Presse berichtet darüber:

Günstige Bestandswohnungen, zum Beispiel in den Großwohngebieten Lobeda und Winzerla werden frei und können durch Menschen mit einem eher niedrigen Einkommen belegt werden.“ OTZ (05.03.2015)

Und wie?

Offensiv vergrößern“ ist die Antwort der Stadtverwaltung, da Neubau in Hochpreissegment sogenannte Sickereffekte mit sich bringt, d.h. in „Segmenten niedrigeren Mietpreisniveau“ werden Wohnungen frei, die vorher von Familien bezogen werden, die sich dann für den Neubau entschieden haben. TLZ (17.04.2015).

Tatsächlich sind ein paar Familien von preiswerten Gebieten in Eigentumswohnungen in der Vergangenheit umgezogen1, was aber nicht als Tendenz bezeichnet werden kann. Mit dieser Neubaustrategie wird die Innenstadt von Jena kurzfristig nur für einen immer geringeren Anteil von Menschen bezahlbar. Dabei wird also bewusst entschieden, Wohnen in zentralen Stadtteilen zum Exklusivrecht von Besserverdienenden zu machen und (viele) andere Menschen irgendwo in Randgebiete zu verdrängen.

Eine Stadt für alle!

Die Stadt Jena sollte hinterfragen, welche Interessen ihre „Beratungsagentur“, das Immobilien-Consulting Unternehmen „Analyse und Konzepte“ aus Hamburg vertritt, wenn sie an ihrer Seite die Wohnungsbaustrategie verteidigt. Jena, die „Perle an der Saale“ (Handelsblatt 2014) ist für die Immobilienwirtschaft immerhin eine gute Investition.

Nichts ist schwerer als Prognosen zu erstellen und Wohnbedürfnisse richtig abzuschätzen, gerade in der aktuellen Zeit des demographischen Wandels. Die Stadt Leipzig ist ein markantes Beispiel für unerwartete Entwicklungen. Sich auf die Sickertheorie zu berufen, ist also keine Strategie für eine wachsende Stadt der 21. Jahrhundert. Diese Theorie trägt nicht zum „Recht auf Stadt“ bei, da sie eine Gesellschaft von privaten Eigentümern vorsieht, die Arme aus der Innenstadt vertreiben will und ein exklusives Stadtzentrum schaffen wird – genau wie das Dezernat „Stadtentwicklung und Umwelt“ Jenas und der Stadtrat aktuell der Wohnproblematik gegenüberstehen.

Als Bürger der Stadt möchten wir in einer sozial gemischten Stadt leben und fordern eine sozialverträgliche und keine profitorientierte Wohnungspolitik, damit Wohnraum für die Menschen und von den Menschen selber gestaltet wird.

1) Studie zur Wohnbauflächenentwicklung in der Stadt Jena 2014, vom 17.04.2015, errichtet von „Analyse & Konzepte“ GmbH aus Hamburg, beauftragt von der Stadt Jena. http://www.jenapolis.de/wp-content/uploads/2015/05/Jena_Wohnbauflaechen_2014_-_23_04_2015.pdf (Zugriff am 11.05.2015).

2) Jacobs T., Lerm M. (2012). Jena: Strategien für ein besseres Wohnen in der Stadt, in BBSR: Die Attraktivität großer Städte, S.37 ff.

Autorin: Elodie Vittu,  STATT – Recht auf Stadt Jena

Foto: Jenawohnen Neubauprojekt Friedensbergterrassen – Exposé, Webseite: www.friedensberg-terrassen.de

 

Jena ist teuer und wird noch teurer | TLZ

 

19.09.2014 – 07:47 Uhr

Wohnraum wird nicht überall wertvoller in Ostdeutschland – In den Städten Jena, Potsdam, Dresden und Weimar jedoch schon. Die Lage sei sehr entscheidend vor Wertverlust der Immobilie, sagt der Chef der Postbank Immobilien GmbH.
 
Im schönen Jenaer Damenviertel sind die Wohnungen besonders beliebt. Dort kosten die WG-Zimmer meist 250 Euro und mehr. Foto: Peter Michaelis
 Im schönen Jenaer Damenviertel sind die Wohnungen besonders beliebt. Dort kosten die WG-Zimmer meist 250 Euro und mehr. Foto: Peter Michaelis
 
 
 
 

Jena/Erfurt. In Ostdeutschland ist Wohneigentum in den meisten Regionen bezahlbar – nicht nur für Besserverdienende. Dies zeigt eine aktuelle Postbank-Studie. In 70 von 77 Kreisen und kreisfreien Städten, von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen, finden auch Haushalte mit geringerem Nettoeinkommen eine finanzierbare 70-Quadratmeter-Wohnung. Haushalte mit mittlerem Einkommen können sich in drei von vier Regionen eine Eigentumswohnung mit 110 Quadratmetern leisten. In vielen Gebieten sollten Erwerber jedoch einen besonderen Blick darauf haben, dass sie in guten Lagen kaufen, um langfristig Wertverluste zu vermeiden. Eine durchweg positive Entwicklung ist in den großen Städten zu erwarten, allen voran Jena,Potsdam und Dresden, gefolgt von Weimar, der Region Berlin und Erfurt. In vier von fünf Städten Ostdeutschlands gibt es für Haushalte mit geringerem Einkommen bezahlbare Wohnungen mit 70 Quadratmetern, darunter Schwerin, Leipzig, Erfurt und Frankfurt (Oder). Hier liegt die Finanzierungslast klar unter der empfohlenen Marke von höchstens 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens. Haushalte mit mittlerem Einkommen finden unter anderem in Weimar, Chemnitz und Gera finanzierbare 110-Quadratmeter-Wohnungen. „Wer etwas mehr Erspartes mitbringt, findet beispielsweise auch in Magdeburg und Brandenburg an der Havel bezahlbare Immobilien dieser Größenordnung“, sagt Georg Hoogendijk, Chef der PostbankImmobilien GmbH.

 

Gute Lage schützt vor Wertverlust

 

Neben den Finanzierungskosten spielt die Aussicht auf Wertsteigerung eine zentrale Rolle beim Immobilienkauf. Die besten Zukunftsaussichten für Immobilien in Ostdeutschland bietet Jena. In Summe aller untersuchten Zukunftsfaktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage sticht die Saalestadt hervor. Bundesweit liegt sie auf Platz 39. „In Jena lohnt sich der Schritt ins Eigenheim“, sagt Hoogendijk. Zwar seien die Immobilien hier teurer als anderswo im Osten. Dafür sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Objekt an Wert gewinnt. Auch Potsdam und Dresden bieten demnach gute Chancen, dass der Wert der Immobilie bis 2025 zunimmt. Weimar, Berlin, Rostock und Leipzig versprächen zumindest stabile Wertentwicklungen. Gleiches gilt für die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Dahme-Spreewald, Oberhavel und Teltow-Fläming, die es in die ostdeutschen Top-Ten schaffen. In anderen Regionen müssen Käufer schon genauer hinschauen. „Hier gilt der alte Ratschlag der Branche: Lage, Lage, Lage!‘. Eine gute Lage schützt vor Wertverlust in der Zukunft“, sagt Hoogendijk. Immobilien-Top-Ten in Ostdeutschland: Regionen mit dem besten Wertsteigerungspotenzial: 1.Jena 2.Potsdam 3.Dresden 4. Kreis Potsdam-Mittelmark 5.Weimar 6.Berlin 7.Erfurt 8.Kreis Dahme-Spreewald 9.Kreis Oberhavel 10.Kreis Teltow-Fläming.

 
Florian Girwert / 19.09.14 / TLZ